Im Dialog mit dem Chat-Bot


Stadtwerke testen bis zum Hessentag die neue Kommunikationsform aus 

von Tobias Riedl

Zum Chat-Bot - Hier klicken!

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Große Unternehmen wie Adidas, Audi und British Airways nutzen ihn schon – und auch die Stadtwerke Rüsselsheim testen ihn: Einen Chat-Bot für Facebook. Ein Chat-Bot ist ein Programm, das mit Facebook-Nutzern chattet und ihre Fragen beantwortet. Welchen Sinn hat solch ein Roboter, der Facebook-Nutzern automatisch Nachrichten schreibt? Ich zeige Ihnen, was ein Chat-Bot ist; wie er funktioniert und warum er eine sinnvolle Ergänzung zum Kundendienst sein kann.

Die Stadtwerke testen seit einigen Tagen einen solchen Chat-Roboter. Wer bei Facebook eingeloggt ist, kann hier mit dem Chat-Bot der Stadtwerke Rüsselsheim chatten. Momentan ist es ein Experiment, das die Stadtwerke bis zum Abschluss des Hessentags durchführen. Weiterlesen

Smart City: Den Tiger reiten oder wie smart will Rüsselsheim werden?

Warum wir einen „Stadtentwicklungsdiskurs digital” brauchen

von Achim Weidner

Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, was ist eine Smart City und was könnte das konkret für Rüsselsheim am Main bedeuten.

Jede Zeit und jede Profession hat ihre Schlagwörter. Da wird vegan gegessen, achtsam auf den Bauch gehört oder die Industrie mit einem Update auf das Versionslevel 4.0 gehoben. Während der Rest der Welt vom „Internet der Dinge“ (IoT) spricht, übernimmt das Reich der Mitte, in seinem Masterplan „Made in China 2025“, die Botschaft der deutschen Maschinenbauer. Da muss man nur KUKA sagen, und alle wissen Bescheid. Und wer mit KUKA nichts anfangen kann, der findet im Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim den gleichnamigen und einarmigen Roboter.

Foto: Ausstellung “Rüsselsheim nach 1945

Foto: Ausstellung “Rüsselsheim nach 1945

Der hatte in seiner aktiven Zeit bei Opel präzise Schweißnähte gesetzt. Sein Standort ist im Museum schnell gefunden. Er steht in der Abteilung “Rüsselsheim nach 1945” Weiterlesen

Wie DYNAMO in den Livebetrieb geht

Über das Projekt „Dynamische und nahtlose Mobilitätsinformation“, kurz DYNAMO – Teil 2

von Achim Weidner

Was haben Captain Kirk, Picard, Janeway und weitere Offiziere der Sternenflotte aus unserer Kindheit mit uns heute zu tun? Ganz einfach, sie benutzten einen persönlichen Assistenten, der über der linken Brust in den Raumanzug integriert war und sie mit der Brücke oder dem Computer verband.

Dynamo

DYNAMO Funktionen in die RMV-App

Um nichts anderes handelt es sich heute, wenn wir mit dem Smartphone unterwegs sind, uns mit unseren sozialen Kontakten abgleichen und verbinden, Musik hören, googeln oder nach dem nächsten S-Bahn-Anschluss recherchieren. Wir nutzen eine Big-Data-Applikation, die über die App auf dem Smartphone, die für uns relevanten Daten abbilden. Wir vertrauen also den Daten und freuen uns, wenn sie frühzeitig verfügbar und korrekt sind und uns die treffende Information über Verbindungen und Störungen liefern. Mit dieser Erwartungshaltung sind heute alle Anbieter von Mobilitätsangeboten konfrontiert und herausgefordert. Weiterlesen

Wie sich die Mobilität in der Region entwickeln wird

Über das Projekts „Dynamische und nahtlose Mobilitätsinformation“, kurz DYNAMO – Teil 1

von Achim Weidner

Mobilität und Neugierde gehören zu den Wesensmerkmalen des Menschengeschlechts seit Anbeginn. Die Kenntnisse über Reisewege und -berichte waren das  Know how der Spezialisten auf der Seidenstraße oder den Gewürzfahrer der ostindischen Kompanie, zu den Ländern wo buchstäblich der Pfeffer wächst. Seit dem hat sich viel geändert durch die Reisefreiheit und den Zugang auf Informationen für Jeden. Das Bedürfnis nach Mobilität und die Befriedigung der Neugierde, wurden in den westlichen Ländern grundlegend demokratisiert. Jedem ist es heute in Europa freigestellt ein Auto zu besitzen, hinzufahren wohin man möchte oder seine Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad, der Bahn, dem Bus oder dem Flugzeug zu kombinieren und zu nutzen.

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Zentraler Omnibus Bahnhof in Rüsselsheim| Foto: Mario Antreya

Die notwendigen Informationen über Verbindungen oder Variationen für die Bewegung von A nach B liegen heute einen Fingerbreit weit „entfernt!“, auf der Oberfläche des Smartphone. Es ist ein ganz alltägliches Bild auch an den Bus- und Bahnhaltestellen des RMV, der Blick auf das Smartphone. Es ist der persönliche Assistent und Träger der individuellen App(likationen)s, das „Schweizer Messer“ der mobilen Informationsgesellschaft.

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